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+++ Hersteller + Motorrad + Scooter + Reifen +++
und einige Tipps
Avon Tyres 64818 Groß-Umsatadt
Bridgestone 61352 Bad Homburg
Continental 30165 Hannover Dunlop 63450 Hanau
Reifenwerk Heidenau
Metzeler 88131 Lindau
Michelin 76159 Karlsruhe
Mefo 97520 Röthlein
Pirelli 64747 Breuberg
Sava 30938 Burgwedel Yokohama 40549 Düsseldorf
Alle Angaben erfolgen selbstverständlich ohne Gewähr. Die Daten wurden dem Hersteller entnommen. Sollte dennoch irgend eine Angabe falsch sein, so sendet uns bitte eine E-Mail damit wir es korigieren können.
Tophaftung: Moderne Reifen für den Straßenbereich weisen nur eine relativ geringe Profilierung mit großen Gummiflächen auf. Ein Motorradreifen muß so in der Lage sein, Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte zu übertragen. Das geht nur mit speziellen Gummimischungen, Konturen und einem ausgeklügelten inneren Aufbau. Sehr wichtig für die Haftung, auch Grip genannt, ist die Reifenaufstandfläche. Die Lösung hierfür sind die Niederquerschnittreifen, wie sie heute fast überall zum Einsatz kommen. Die Bezeichnung eines solchen reifen ist z.B. 120/90-18. Der Reifen ist somit 120mm breit, das prozentuale Verhältnis der Höhe zur Breite beträgt 90%, und der Randdurchmesser liegt bei 18 Zoll. Immer nur die Reifen aufziehen die in den Papieren zugelassen sind. Einfluß auf die Haftung hat auch die Griffigkeit des Belages. Rauher, fester Asphalt ist die beste Voraussetzung für Top - Haftung. Bei allen anderen Belägen ist Vorsicht geboten. Wichtig ist auch, Reifen stets auf den ersten Fahrmetern warm zu fahren. Denn für optimale Haftung müssen sie erst eine gewisse Eigentemperatur aufbauen. Nicht vernachlässigen sollte man die richtige Fahwerkseinstellungen, die die Reifen bei ihrer Arbeit unterstützen kann. Der größte feind des Grip ist die Nässe, sie schiebt sich unter die Aufstandfläche des Reifens und macht das Rad ab einer gewissen Wassermenge unmanövrierbar. Diesem versuchen die Hersteller mit geeigneten Reifenprofil entgegenzuwirken. Es gibt Negativprofil und Positivprofil. Die Profilrillen wirken auf nasser Strecke wie kleine Kanäle, die das Wasser zu den Seiten verdrängen. Um eine hohe Fahrstabilität zu garantieren, besitzen reifen einen entsprechend konstruierten Unterbau, den man als Karkasse bezeichnet. Speziell angeordnete Gewebelagen machen hier das Grundgerüst eines Reifens formstabil. Häufig kommen zudem Verstärkungen aus Stahl zum Einsatz. Tipps: Neue Reifen sollten stets eingefahren werden. Auf den ersten Fahrmetern sind extreme Schräglagen, Brems- und Beschleunigungsmanöver fehl am Platz. Erst die angerauhte Oberfläche des Gummis gewährt ausreichende Haftung. Am besten nimmt man etwas Aceton oder Bremsenreiniger und ein Lappen zu Hilfe, um den Neureifen von Trennlack oder Konservierungsschicht zu befreien. Vorsicht ist beim Überfahren von scharfen Kanten geboten. Den der Reifen kann - von außen nicht sichtbar - beschädigt werden. Den richtigen Reifendruck sollte man stets beachten. Kunststoffkappen tauscht man gegen Metallkappen mit Gummidichtring aus. Reifen die weniger als 2,0mm Restprofil haben, sollten ausgetauscht werden. Wer sein Motorrad den Winter über einmottet, sollte darauf achten das die Räder freistehen, da sich sonst eine Unwucht in den Reifen kommen kann.
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